Führungswerkstatt - Boxenstopp für erfahrene Führungskräfte

Gezielte Auszeiten für spezifische Führungsherausforderungen

Das bietet Ihnen der Boxenstopp
Ausgangspunkt

Wir stellen immer wieder fest: Führungskräfte stehen heute immer mehr vor sehr speziellen Herausforderungen, denen – bei allen zu Recht geforderten allgemeinen Grundlagen- und Expertenkompetenzen der Mitarbeiterführung – mit standardisierten Qualifizierungsmaßnahmen oft nicht mehr beizukommen ist. Selbst direkt vergleichbare Funktionsbereiche vergleichbarer Unternehmen und vergleichbarer Branchen unterscheiden sich in essentiellen individuellen Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel Führungsstrukturen, Leitlinien oder Veränderungsprozesse.

Zielsetzung

Hier setzt unser Konzept an: Der Boxenstopp bietet erfahrenen Führungskräfte-Gruppen aus dem mittleren oder höheren Management die Möglichkeit, in ein- oder zweitägigen Intensiv-Workshops ihre individuellen Herausforderungen aus neuen Perspektiven zu betrachten – und das ohne standardisierte Wissensvermittlung. In einem Boxenstopp erarbeiten sich die Führungskräfte selbst vor dem Hintergrund ihrer eigenen Erfahrungen und aus eigener Kraft strukturiert das relevante Mindset, die notwendigen Tools und Maßnahmen für eine nachhaltige Weiterentwicklung zu einem „brennenden“ Thema.

Die Boxenstopp Methode

Jeder Boxenstopp folgt dieser didaktischen Systematik in 3 Schritten:

I. Analyse
  • Reflexion von Situation, Rollenverständnis der Führungskraft und Zielsetzung im Thema
  • Herausarbeiten der spezifischen Herausforderungen

 

II. Justierung
  • Ermittlung, Bewertung und Priorisierung von Handlungsfeldern
  • Situative Erarbeitung von zusätzlich relevanten Werkzeugen
III. Transfer
  • Identifikation möglicher Hürden und Erarbeitung von Lösungsstrategien
  • Entwicklung, Evaluation und Einleitung von eigenen Maßnahmen zur Sicherung der Nachhaltigkeit
Spezifizierung des Konzepts am Beispiel „Veränderungen fördern“

Die Übertragung der Boxenstopp-Systematik auf ein definiertes Thema findet grundsätzlich durch die spezifisch ausformulierten Fragen statt. Die Führungskräfte bearbeiten die dargestellten Fragestellungen im moderierten Umfeld und gelangen so systematisch zu den erwünschten Verbesserungen und Veränderungen.

I. Analyse

1. Reflexion von Situation, Rollenverständnis der Führungskraft und Zielsetzung im Thema:

  • Welche Veränderungen fordern uns aktuell konkret heraus?
  • Welche Ziele verfolgt das Unternehmen damit? Was bedeutet das für unsere/n
    Bereich /Ebene?
  • Was ist unsere direkte und indirekte Verantwortung im Veränderungsprozess?

2. Ableiten der spezifischen Herausforderungen der Teilnehmer:

  • Welchen Zielbeitrag leiste ich persönlich mit meinem aktuellen Handeln? Wie zielführend denke und handle ich?
  • Welche Ergebnisse könnte ich erzielen, wenn ich mein Denken und Handeln zielgerichtet verändere?
II. Justierung

1. Ermittlung, Priorisierung und Bearbeitung von Handlungsfeldern:

  • Welchen Handlungsspielraum und welche konkreten Handlungsfelder habe ich in der Praxis?
  • In welcher Hinsicht schöpfe ich meinen Handlungsspielraum noch nicht effektiv aus?
  • Was kann ich konkret tun, um mein Potenzial zielgerichtet zu nutzen?

2. Situative Erarbeitung von zusätzlich relevanten Werkzeugen

  • Welche Unterstützung benötige ich dazu?
  • Wie kann ich diese bekommen?
III. Transfer

1. Identifikation möglicher Hürden und Erarbeitung von Lösungsstrategien

  • Welche Hürden sehe ich in der Umsetzung?
  • Wie kann ich systematisch und zielgerichtet damit umgehen?

2. Entwicklung, Evaluation und Einleitung von eigenen Maßnahmen zur Sicherung der Nachhaltigkeit

  • Wie kann ich meine Erkenntnisse strukturiert in meinem Tagesgeschäft verankern?
  • Wie kann ich sicherstellen, dass ich meine Maßnahmen nachhaltig umsetze?