WERTVOLLE WERKZEUGE UND IMPULSE FÜR IHRE FÜHRUNG
GOLD-ESSENZEN #75

TEAMERFOLG DURCH PSYCHOLOGISCHE SICHERHEIT STEIGERN

Teamerfolg durch psychologische Sicherheit steigern
Was brauchen Menschen, um fröhlich und engagiert ihrer Arbeit nachzugehen? Ein vernünftiges Gehalt und eine tolle Unternehmenskultur? Vielleicht. Wirklich ausschlaggebend ist keines von beiden. Das jedenfalls besagt eine Studie von Marcus Buckingham und Ashley Goodall. Danach zeichnet die engagiertesten Mitarbeiter*innen vor allem eines aus: Es ist die Zugehörigkeit zu einem leistungsstarken Team.

Teamerfolg hängt nicht nur von der Auswahl der richtigen Teammitglieder oder der Zuweisung von Teamrollen ab.

Psychologische Sicherheit ist ein zentraler Faktor für den Teamerfolg. Amy Edmondson definiert Psychologische Sicherheit als eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der alle Teammitglieder sich offen äußern können, ohne beschämt zu werden, abgewiesen zu werden, oder sonst wie negativ sanktioniert zu werden. Es ist möglich, zu experimentieren und Dinge auszuprobieren. Es wird akzeptiert, dass manche Experimente scheitern können. Das wird nicht als Versagen eines Menschen gesehen, sondern als ein Lernfortschritt. Die Mitbegründer der Organisationsentwicklung Kurt Lewin, Edgar Schein und Warren Bennis zeigten, wie wichtig psychologische Sicherheit vor allem in einer Transformation ist. Denn die psychologische Sicherheit wird als Faktor gesehen, der stark beeinflusst, inwieweit Menschen bereit sind, Neues zu lernen.

Doch wie können Sie die Psychologische Sicherheit in Ihrem Team erhöhen?


Sorgen Sie bei Konflikten und Diskussionen für eine WIN-WIN-Situation: Vermeiden Sie es, dass Mitglieder des Teams abgewertet werden, denn dann entstehen Konkurrenzkämpfe und Eskalationen. Es geht also nicht darum, wer ist besser als der andere, sondern wie ein wechselseitig erwünschtes Ergebnis erzielt werden.


Sprechen Sie von Mensch zu Mensch, gehen Sie in einen echten Kontakt: Wir alle haben das Bedürfnis nach Respekt, Anerkennung der eigenen Kompetenz, sozialem Status und Autonomie. Wenn wir diese Bedürfnisse bei unserem Gegenüber anerkennen und auf sie eingehen, weckt das Vertrauen und fördert die Zusammenarbeit im Team. Echter Kontakt braucht Zeit für guten, empathischen Dialog. Seien Sie präsent und konzentrieren Sie sich in Ihren Gesprächen auf Ihr Gegenüber.


Versetzen Sie sich in die Lage Ihres Gegenübers und zeigen Sie Verständnis: Hören Sie Ihren Gesprächspartnern aufmerksam zu. Überlegen Sie im Voraus, wie es Ihrem Gegenüber in dieser Situation ergeht, wie es reagieren könnte und wie Sie damit umgehen wollen. Ersetzen Sie Schuld durch Neugierde, suchen Sie in schwierigen Situationen und bei Konflikten nicht nach Schuldigen. Das führt dazu, dass die Beteiligten sich in Verteidigungen und Schutzbehauptungen flüchten. Die Alternative zu Schuld ist die Neugierde. Gehen Sie nicht davon aus, dass Sie schon alles wissen. Nehmen Sie eine offene, neugierige, lernende Haltung ein. Dann können Sie mit Ihren Teammitgliedern in einer vertrauensvollen Atmosphäre Probleme ansprechen und gemeinsam lösen.


Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter in Ihre Entscheidungsfindung mit ein: Holen Sie sich Anregungen, Meinungen und Feedback von Ihrem Teammitgliedern. Informieren Sie, wenn Sie Entscheidungen getroffen haben. Erklären Sie Gründe für Entscheidungen und binden Sie Ihre Mitarbeiter, wenn immer möglich, in die Entscheidungsfindung mit ein. Dann haben diese Vertrauen mit ihrer Meinung und ihren Überzeugungen nicht übergangen zu werden.


Vertrauen Sie selbst: Zeigen Sie Ihre eigenen Fehler und Schwachstellen. Laden Sie das Team ein, Ihre Meinungen und Perspektiven zu hinterfragen und die eigenen Positionen und Perspektiven gegenüberzustellen. Ermutigen Sie Ihre Teamkollegen mit Ihnen in einen aufrichtigen und offenen Dialog zu treten. Vertrauen kann nur auf Gegenseitigkeit entstehen.

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